Deutsch-englisches Finale als Schlusspunkt

Die Westmünsterlandhalle war am Wochenende fest im Griff des europäischen Fußballs.2013_16

Zum 14. Mal wurde der Euro-Cup, ein Fußballturnier für U 13-Mannschaften, in der Düwlsteengemeinde ausgetragen. 24 Mannschaften aus sechs Nationen hatten sich eingefunden um in spannenden Spielen den Besten unter sich zu ermitteln. Un der heißt in diesem Jahr Armina Bielefeld. Souverän setzte sich die Mannschaft von Trainer Fabio Granata gegen Cambridge Unitend im Finale durch. Von Beginn an diktierte sie das Spielgeschehen und gelangte durch einen Doppelpack nach fünf Minuten auf die Siegerstraße. Danach legte sie noch weitere zwei Treffer bis zur Pause nach. In der zweiten Halbzeit würde Cambridge zwar besser, zeigte sich aber oft ratlos. Am Ende hieß es 5:0. Der Armina-Coach war nach dem Schlusspfiff zufrieden: “Wir haben verdient gewonnen, weil wir guten Fußball gespielt haben. Besonders in der Ko-Runde waren wir dominant.”

Als Vertreter der Gemeine Heiden nahm Hans-Jürgen Benson zusammen mit Viktoria Heidens Jugendleiterin Sarah Schulz die Siegerehrung vor. Benson dankte den Organisatoren und freute sich, dass sie “ein solch großes Turnier auf die Beine gestellt haben”. In die lobenden Worte reihten sich auch die Trainer und Betreuer der Mannschaften ein. Carten Dohm und Martin Beck (Trainer aus Dänemark) waren erstmals in Heiden, genossen die Atmosphäre und stellten fest, dass ihre Jungs aus dem Turnier nur lernen könnten, weil in ihrer Heimat Hallenturniere eher die Ausnahme sein.

Das 13-köpfige Organisationsteam hatte wieder einmal ganze Arbeit geleistet um einen reibungslosen Wettkampf in der Halle durchzuführen. Doch nicht nur dort, auch außerhalb des Spielbetriebes griff ein Rädchen ins andere. Von der Unterkunft über die Verpflegung bis hin zur Betreuung der Freizeit.

“Fußball und Freundschaft” stand als Motto über dem diesjährigen Turnier. Und das setzten die Akteure auch in die Tat um. Kaum einmal gab es eine unfaire Attacke auf dem Parkett, sodass die Schiedsrichter keine Probleme mit der Leitung der Spiele hatten.

Gut aufgenommen wurde von den Spielern und Trainern auch der neue Modus. So wurde im Vergleich zum letzten Jahr die Spielzeit auf 12 Minuten verlängert und das Spielfeld an der Torauslinie ebenfalls mit einer Bande versehen. Dadurch wurde das Spiel schneller und bot zusätzliche Möglichkeiten.

Groß war der Jubel, als Heidens Jugendleiterin Sarah Schulz dem Arminen Spielführer den großen Pokal überreichte.  Auch sie war mit dem Wochenende und dem Verlauf der Veranstaltung durchaus zufrieden und freue sich aufs nächste Jahr.